TiACF26: Queere Filmnächte 2026
Im Mai kehrt das TiACF 2026 zurück und beweist, dass sich die besten Ecken der Stadt nicht immer auf den gängigen Karten finden lassen. Wir gehen über die Sehenswürdigkeiten hinaus und tauchen kopfüber in den Herzschlag unserer Stadtviertel ein. Vom 1. bis zum 31. Mai verwandelt sich Athen in eine lebendige Bühne voller Erlebnisse, die die Grenzen zwischen Kunst und Alltag verwischen. Wir erobern die Orte, an denen Sie jeden Tag vorbeigehen: die ruhigen Nachbarschaftsplätze, die Innenhöfe in abgelegenen Vierteln und die sonnenverwöhnten Dächer und Hintergassen, die nur Einheimische kennen. Mit über 300 kostenlosen Veranstaltungen ist dies nicht nur ein Festival, das in Athen stattfindet, es ist ein Festival, das von der Stadt für die Stadt gemacht wird. Ihr Festival. Stöberen Sie in unserer kuratierten Auswahl oder besuchen Sie die offizielle TiACF 2026-Website, um zu sehen, was den ganzen Mai über los ist.
Wenn die Queer Movie Nights zum fünften Mal in Folge nach Athen zurückkehren, spürt man, wie sich die Atmosphäre der Stadt verändert. Das Festival (organisiert vom Magazin ANTIVIRUS) ist längst zu einem festen Bestandteil der Stadtkultur geworden. Ins Leben gerufen wurde es, um Stimmen und Identitäten sichtbar zu machen, die noch immer häufig überhört oder an den Rand gedrängt werden. Sechs Tage lang verwandeln sich das Kino Trianon und das Goethe-Institut Athen in offene und sichere Räume für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven. Das Programm ist vielfältig und ambitioniert: 40 Filme aus Griechenland und aller Welt stehen auf dem Spielplan. Neben internationalen Produktionen wie Pillion mit Alexander Skarsgård und dem Eröffnungsfilm Jimpa mit Olivia Colman gibt es auch bedeutende lokale Werke zu entdecken, darunter den Dokumentarfilm On Lavender. Ein besonderes Highlight ist zudem die Hommage an Rosa von Praunheim. Im Goethe-Institut wird sein provokanter Klassiker Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt kostenlos gezeigt.
Doch das Festival erschöpft sich nicht im bloßen Zuschauen. In der Lobby trifft sich die Community, um mit Filmemacher:innen über die Frage "wie sicher queere Stimmen in der Branche heute wirklich sind" zu diskutieren und neue Talente zu entdecken. Die meisten Filme werden mit griechischen und englischen Untertiteln gezeigt. Das Festival ist ein besonders offener Ort, an dem die Geschichten ebenso vielfältig sind wie das Publikum.
6.–10.05.: Internationale und griechische Wettbewerbe, Spielfilme, Kino Trianon
10.05.: Podiumsdiskussion „Queeres Kino und sichere Räume“, Kino Trianon
11.05.: Hommage an Rosa von Praunheim, Goethe-Institut
Info
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Preis: 6-20 €
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Zeit: Trianon: 18 - 23.30 Uhr, Goethe Institut: 20 - 23 Uhr
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