Foto: Georgios Makkas

Mit antiken Ruinen gespickte Hügel, brunchen und dabei Sonne tanken – und den Parthenon aus der ersten Reihe genießen. Alex King lebt dort und erklärt Ihnen, warum Thissio als Athener Quartier kaum zu schlagen ist.

Jede Gegend in Athen, die glücklich genug ist, einen Blick auf die Akropolis zu bieten, denkt, ihrer sei auch schon der beste der ganzen Stadt. Thissio aber ist unschlagbar, wenn es darum geht, die majestätische Größe des Parthenon zu erfassen. Was mir am Leben hier besonders gefällt, ist der Spaziergang über den Fußweg hinter der Kirche Agia Marina und vorbei an das Nationale Observatorium zum Pnyx-Hügel (ganz nebenbei die Geburtsstätte der Demokratie, wissen Sie …), wo Sie ein spektakulärer Blick über die ganze antike Stadt erwartet.

Während die meisten Blicke auf Athen eine von der Sonne gebleichte Betonwüste bieten, sehen Sie auf dieser mit Bäumen bestandenen Anhöhe, dass das historische Zentrum in Wirklichkeit eine grüne Insel ist. Nach einem langen Tag der Stadterkundung ist ein Aufstieg zum Sonnenuntergang genau das Richtige, um die Seele baumeln zu lassen. Wenn Sie keine Lust mehr haben sollten, auf die Propyläen – die Toranlage der Akropolis – und den Nike-Tempel zu schauen, dann drehen Sie sich einfach um und genießen den Blick aufs Meer, den Hafen von Piräus, das Kommen und Gehen der Schiffe und die Inseln am Horizont.

Thissio ist heute eine der begehrtesten und wohlsituiertesten Gegenden in Athen. Da auch die Fußgängerzone der Apostolou-Pavlou-Straße dazugehört, die um die Akropolis herumführt, sollte man eigentlich erwarten, dass Thissio viel touristischer ist – ähnlich wie das nahe Koukaki oder Monastiraki. Aber Sie müssen nur ein paar Hausnummern weit in die Nebenstraßen laufen, und schon finden Sie sich mitten in einem stillen und authentischen Athener Mittelstandsquartier mit vielen kulturellen und kulinarischen Schätzen wieder.

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